Cape Town Chicks

Characteristics of the Boschveld Chicken include:

  • The chickens survive and produce on what nature can provide, with only a small amount of maintenance feed to boost production.
  • They withstand the varying climatic conditions of Africa and keep producing well in free range conditions.
  • They have inbred hardiness, to withstand poultry diseases.
  • Cocks are strong, aggressive and have noble conformation.
  • Hens are very fertile with strong, healthy offspring that grow well.
  • Egg production starts at 20 weeks.
  • No expensive modern housing is needed to make a success of your poultry operations.
  • Boschveld chickens can assist in control of external parasites, e.g. ticks, lice, flies and maggots, on other livestock.
  • Cocks are ready for slaughter at 12 weeks of age, depending on nutritional levels.
  • Meat has a good flavour to make a tasty meal.
  • Where other chickens fear to roost – they fly in.

Das Super/n-Huhn schlechthin! Wir freuten uns sehr, letzte Woche sechs Hühner, sechs junge Pekingentchen und 10 Bruteier willkommen zu heissen. Das Leben in den Ställen macht unser Haus noch mehr zum Heim – und hilft gegen Heimweh…

Die Boschvelds kommen aus Schaapskraal, das am Rande der Southern Suburbs von Kapstadt liegt. Dahinter beginnt das Township Mitchell’s Plain, das von Coloureds bewohnt wird, daran angrenzend leben 2 Millionen Schwarze im Township Khayelitsha, 40 km vom Stadtzentrum entfernt. In Schaapskraal sind die Strassen nummeriert, mit dem Auto fahren wir über eine löchrige Sandpiste. Die Häuser sind baufällig, wohl im Jahresrythmus repariert; die Gärten sind weitläufig und überwuchert, wo sie nicht genutzt werden. Fünf Hunde unterschiedlichster Grösse springen uns entgegen, so dass ich erst nur das Fenster öffne, um einen Mann, der eigentlich Fussball spielt, nach der Richtigkeit der Adresse zu fragen. Er weist auf ein zweites Gebäude weiter hinten, da kommt mir Aziz entgegen. Aziz ist etwa 25 Jahre alt, Kapmalaie und äusserst geschäftstüchtig: er verkauft mir seine “Alten” Boschvelds (mit der Versicherung, sie würden bis ins hohe Alter legen…), dafür schenkt er mir 10 Bruteier – wer wollte da nicht auf den Handel eingehen? Zum Glück hält er mir und den Kindern die Hunde vom Leib – da sind die zwei grasenden Schafe doch friedlichere Zeitgenossen.

In den Pinelands, auch ein Stück Southern Suburbs, stehen die Häuser näher beisammen. Ein richtiges Quartier mit Spielplätzen, Trottoirs und kleinen, herausgeputzen Häuschen. Auch hier pflanzen viele ihr eigenes Gemüse, ein  Güggelschrei  von links, einer von rechts – ich finde mich schnell zurecht in diesem Stadtteil. Kaum ausgestiegen, fragen mich drei Schwarze nach einer Adresse – sie sitzen auf einem Pferdewagen und möchten einen neuen Fernseher ausliefern. Rachim verkauft mir seine Pekingentchen; auch er Kapmalaie, seine blonde Frau gibt mir noch Tipps im Umgang mit Entenwürmern. Wieder einmal bewundere ich zwei schwarze Frauen, die mit schweren Lasten auf dem Kopf vorbeigehen.

Der Stadtrand gefällt mir, ich bin zwar fremd, aber wir Kleinviehhalter verstehen uns über alle Grenzen!

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2 Antworten zu Cape Town Chicks

  1. Moni sagt:

    Und jetzt auch noch Farmer werden!🙂 Tönt gut🙂 Nur das mit dem Heimweh??? Wen hat’s erwischt?

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